Neoklassizistisches Gutshaus in Bolkowice, errichtet um die Jahrhundertwende als Klinkerbau auf Feldsteinsockel. Das einstöckige Gebäude mit Satteldach zeigt einen vorspringenden Risaliten mit Zierportikus zur Vorderseite sowie eine Säulenterrasse mit Freitreppe auf der Parkseite. Die Nutzfläche verteilt sich auf drei Ebenen: Kellergeschoss 422 m², Erdgeschoss 463 m², Obergeschoss 455 m² – insgesamt rund 1.340 m². Seit 1994 eingetragenes Denkmal (Nr. A-1270).
Das Haus ist derzeit unbewohnbar und sanierungsbedürftig. Der bauliche Zustand ist dennoch grundsolide: Das Kellergeschoss ist trocken, die Substanz erhalten. Vorbereitende Planungsunterlagen einschließlich Inventarliste und Projektplan liegen vor.
Das eingezäunte Grundstück umfasst rund 5 Hektar mit einem Gutspark aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, altem Baumbestand, zwei Teichen und einem kleinen Bachlauf. Im Park befindet sich ein Ahnenfriedhof.
Lage
Bolkowice – bis 1945 Wilhelmsfelde – wurde 1788 von Markgraf Friedrich Wilhelm von Schwedt gegründet und ist ein ehemaliges Gutsdorf in flacher, ländlich geprägter Landschaft Westpommerns. Szczecin (Stettin) liegt rund 45 km entfernt, Gryfino etwa 17 km. Der Grenzübergang Schwedt/Oder ist in etwa 20 Fahrminuten erreichbar.
Angaben beruhen auf Informationen des Eigentümers. Änderungen vorbehalten.