Ein Zeugnis norddeutscher Baukunst - Hier vereinen sich Epochen
Die historische Wasserburg zählt zu den eindrucksvollsten Denkmalanlagen Vorpommerns und ist bis heute ein bedeutendes Zeugnis norddeutscher Baukunst. Das Anwesen stammt aus dem 12.–15. Jahrhundert und umfasst ca. 19 ha Land mit Wald, Wiesen, Gärten und Park. Das Hauptgebäude bietet derzeit in den oberen 2 Stockwerken und im Turm 15 Gästezimmer (12 davon renoviert mit 36 Betten), im Erdgeschoss den historischen Festsaal mit italienischer Renaissance Stuckdecke und Ölgemälden, Eichenparkett und Kronleuchter; die blaue Kapelle mit arkadischen Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert, Rittersaal, Salons und der großen Burgküche. Es bestehen vielfältige Nutzungsoptionen für Beherbergung, Kultur, Seminare und Events. Das mittelalterliche Rittergut befindet sich auf einer 4ha großen „Insel“ und ist komplett von einem Wassergraben eingefriedet. Es besteht aus einem Ensemble aus Burg, Torhaus, großer Fachwerk-Scheune, dem reetgedeckten Kornspeicher, Gartenhaus und Pferdestall.
Ein Ort zum Ankommen und Verlieben - Unendliche Möglichkeiten im Innen und Außen
Die Burg ist voll erschlossen und sofort nutzbar, durch den Betrieb als Hotel und Umsetzung gemeinnütziger Projekte befinden sich alle Räume in einem soliden Zustand. Im Dachgeschoss ist immenses Ausbaupotential vorhanden. Im Gewölbekeller könnte z.B. ein kleines Spa entstehen. Der reetgedeckte Kornspeicher bietet zusätzlichen Raum für Veranstaltungen und Seminare. Im Dachgeschoss gibt es weitere Fläche für kreative Nutzung. In der Scheune befinden sich Werkstätten und Lagerflächen, das Torhaus hat ebenfalls viel Ausbaupotential auf zwei Ebenen, z.B. für Ferienwohnungen und Wellness. Moderne Sanitäranlagen für Veranstaltungs- und Campinggäste wurden bereits 2022 eingebaut. Hinter der Burg befindet sich das ehemalige Gärtnerhaus, das als Einfamilienhaus ein kleines Refugium bietet. Der Pferdestall ist auf 5 Boxen erweiterbar (derzeit 3 Boxen), weitläufige Weideflächen ermöglichen Tierhaltung.
Ein Paradiesgarten und alte Bäume - Eine seltene Komposition aus Geschichte, Architektur & Natur
Es gibt Orte, die man nicht einfach betritt – sondern erlebt. Die Wasserburg ist einer dieser Orte. Eine Oase für die Seele. Ein Anwesen, das sich nicht aufdrängt, sondern einlädt – zum Ankommen, Gestalten, Träumen. Die robusten Mauern erzählen Geschichte, die uralten Bäume bieten Schutz und bringen den Geist wieder in Einklang mit der Natur. Die Ursprünglichkeit, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, die frische Luft, ein klarer Sternenhimmel und die inspirierende Atmosphäre schaffen Raum, um zu heilen und zu wachsen. Es gibt weitläufige Erholungsflächen und einen alten Baumbestand. Der Park im englischen Stil lädt zu Spaziergängen und entspannten Stunden ein. Es gibt einen kleinen reetgedeckten Pavillon, eine (z.Zt. sanierungsbedürftige) Brücke über den Burg-Teich zu einem urigen Lindengang. Diese Orte dürfen teilweise aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. Im burgeigenen Wald befindet sich mit der ca. 800-jährigen Eiche ein ausgezeichnetes Naturdenkmal. Ein besonderer Platz z.B. für Trauungen.
Guter Boden, reiche Ernte und Unabhängigkeit - 19 Hektar Land bieten Möglichkeiten für Selbstversorgung
Das ehemalige Rittergut bietet die Möglichkeit, komplett autark zu leben. Ein 40m tiefer Brunnen kann für die Trinkwasseraufbereitung wieder hergestellt werden, es gibt Optionen für Solar, Brennholz aus dem eigenen Wald und Flächen für Tierhaltung und den Anbau gesunder Nahrungsmittel. Ein Leben mit und in der Natur, die Gebäude aus nachhaltigen und langlebigen Materialien wie Feldsteinen, gebrannten Ziegeln, Lehm und Kalk - hier erlebt man Echtheit auf allen Ebenen und die Seele kommt zur Ruhe. Große Garten- und Anbauflächen mit Gewächshaus-Optionen können viele Menschen versorgen. Der reichhaltige Boden wurde in den letzten 11 Jahren nur biologisch bewirtschaftet und bringt gute Erträge. Die Obstwiese mit altem Apfel-Baumbestand hat jedes Jahr eine reiche Ernte erlesener Sorten und es gibt üppig tragende Kirsch-, Mirabellen-, Pflaumen-, Birnen- Pfirsich- und Nussbäume. Es wurden viele Beerensträucher, Rosen und farbenprächtige Blumen, Küchen- und Heilkräuter gepflanzt.
Ruhe in Alleinlage und gute Erreichbarkeit - Genießen Sie Privatsphäre und gleichzeitig gute Anbindung
Die Lage verbindet Ruhe und Natur mit guter Erreichbarkeit (A20 in 15 Minuten, in 20-50 Minuten Hansestädte Greifswald, Stralsund und Rostock, Ostsee und Seenplatte in 40–50 Minuten, Berlin und Hamburg ca. 2 Stunden). Die Wasserburg liegt in einem kleinen Dorf (ca. 60 Einwohner), jedoch exponiert und komplett eingefriedet. Die Burganlage ist ein Refugium von zeitloser Bedeutung. Sie gehört zu den seltenen Anwesen, bei denen Geschichte, Architektur und Natur eine einzigartige Komposition bilden. Ein Kleinod, das absolute Privatsphäre ermöglicht. Die Wasserburg eignet sich gleichermaßen als exklusive Privatresidenz, Boutique-Hotel, Event-Location, Retreat-Ort, Co-Working, Kulturzentrum oder repräsentativer Firmensitz. Auch eine Nutzung als Stiftung oder Organisation ist optimal. Es gibt großes Potential, Fördermittel zu erhalten. Bestehende Genehmigungen, solide technische Infrastruktur und Ausbaupotenzial verleihen dem Ensemble eine hohe Flexibilität.
Basisdaten & Historie
- 1387 erstmals urkundlich erwähnt, älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert, weitere Gebäudeteile 15.-16. Jh.
- doppelt verglaste Holz-Fenster
- Fußboden: Parkett, Holzdielen, Steinfliesen, Terrakottaboden unterschiedliche Bodenbeläge in den Gästezimmern
- Bauweise: Backsteinbau auf Feldsteinsockel mit Bastionen und Wassergrabenanlage.
- Die Burg, Kornspeicher und Scheune stehen unter Denkmalschutz (Hauptburg, Kapelle, historische Gewölbe), das Torhaus und Gartenhaus nicht. Sie ist außerdem als Bodendenkmal eingetragen (archäologische Substanz im Boden). Fläche nutzbar für tiny houses, Bauten mit gedeckelten Fundamenten und Caravanstellplätze
- Grundstücksgröße ca. 19 Hektar: 13 ha Wald, 2 ha Weiden, 4 ha Burghof, Park, Gärten und Obstwiese
- Insgesamt ca. 2.692 m² Wohn- und Nutzfläche; Hauptburg ca. 1.248 m², ca. 420 m² Ausbaureserve im Dachgeschoss. 15 Gästezimmer (12 renoviert) in den 2 Obergeschossen und im Turm, untere Ebene mit Rittersaal, Salons, Festsaal und Kapelle, Gastro-Küche Torhaus ca. 200 m² Grundfläche + 180 m² im 1. OG, Einbau moderner Sanitäranlagen mit Duschen und WCs 2022 Scheune ca. 424 m² Grundfläche + ausbaufähiges OG Kornspeicher ca. 120 m² als Veranstaltungsraum im EG, Dachgeschoss ausbaubar
- Gartenhaus hinter der Burg: Einfamilienhaus mit Anbau, ca. 120 m²
- Pferdestall mit 3-5 Boxen, Hühnerhaus, Mobilheim Insgesamt ca. 26 Zimmer (davon ca. 20 Schlafzimmer, 21 Bäder).
- Besonderheiten: historische Kapelle mit handbemalten Leinwandtapeten (arkadische Landschaften) aus dem 18. Jh., Festsaal mit italienischer Renaissance Stuckdecke, Eichenparkett, Kronleuchter und Ölgemälden
Erschließung & technische Versorgung
- Strom: Burg, Torhaus, Speicher, Scheune, Stall und Wohnhaus sind erschlossen
- Wasser: Öffentlicher Anschluss plus Tiefbrunnen (40 m, reaktivierbar, Trinkwasseraufbereitung möglich)
- Abwasser: Anschluss an öffentliches Netz; im Torhaus Genehmigung mit Versickerungsoption
- Heizung: 100 kW Ölheizung + 50 kW Holzvergaser (2018 erneuert), Heizkreise mit Pufferspeichern vorhanden
- Schnelles Glasfaser-Internet in allen Wohnräumen
- Solar: Genehmigungsfähig auf Torhaus und Pferdestall; mobile Suntracer als Alternative
- Waldpotential: 13 ha, nachhaltiger Zuwachs, Jagd-Optionen
- Monatliche Nebenkosten: ca. 3.500 €
Bewohner & Familien der Burg
- 12./13. Jh Gründung der Urburg mit Verteidigungsturm als Außenstelle des Klosters Neuencamps
- 1387–1409: Rittergut unter Henrikus Lüssow
- 1414–1636: Adelsgeschlecht von Bonow, Ausbau der Burg (u. a. Hofmarschall Curdt Bonow)
- 1633–1700: Eigentümerfolge Erasmus Küssow, Louise von Grävenitz, Otto Johann von Grothusen, Paschen von Plüskow, Heinrich Julius von Königsheim
- ab 1719: Familie von Ferber über 200 Jahre (letzte Inhaberin Alexandra von Ferber, gestorben 1939)
- 1939–1957: Prediger Heinrich Neumann, whrend des Zweiten Weltkrieges wurde die Burg zeitweise als Schule genutzt
- ab 1957: Pommersche Evangelische Kirche, Nutzung als Erholungsund Seminarzentrum
- ab 2006: Blaues Kreuz, christliche Sozial- und Suchttherapie, Erholungsheim
- seit 2014: Privatbesitz, Nutzung als Event- und Gästehaus sowie für gemeinnützige Projekte
Besichtigung nur nach vorheriger Terminvereinbarung! Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.