Die Villa aus dem Jahr 1920 repräsentiert die seltene Architekturphase zwischen dem ausklingenden Jugendstil und dem aufkommenden Art Déco. Der Entwurf stammt von Józef Gałęzowski, einem der prägenden Krakauer Architekten der Zwischenkriegszeit, dem zahlreiche Mietshäuser, Palais und Villen zu verdanken sind, die das Stadtbild bis heute prägen. Das Objekt befindet sich in einem der renommiertesten Wohnviertel der Stadt in einem Umfeld aus historischen Villen und altem Baumbestand.
GESCHICHTE
In der Zwischenkriegszeit war die Villa Wohn- und Ateliersitz von Professor Fryderyk Pautsch – Maler, Rektor der Krakauer Akademie der Schönen Künste und Vertreter der Młoda Polska (Junges Polen). Hier entstanden seine bekanntesten Werke; das Haus war Begegnungsort der Krakauer Kulturelite.
ZUSTAND
Das Gebäude wurde vollständig unter denkmalbehördlicher Aufsicht restauriert. Erhalten blieben die originale Raumaufteilung, historische Holzarbeiten und dekorative Architekturdetails. Die Sanierung wurde teilweise durch die Europäische Union mitfinanziert und umfasste auch Garten, Einfriedung und Außenanlagen.
GRUNDSTÜCK
Das Grundstück ist für eine innerstädtische Lage in Krakau ungewöhnlich großzügig. Der Garten mit erhaltenem altem Baumbestand verleiht einen parkähnlichen Charakter – Privatsphäre und Stadtnähe in unmittelbarer Verbindung.
NUTZUNGSMÖGLICHKEITEN
Die Villa eignet sich für private Wohnnutzung ebenso wie für repräsentative oder kommerzielle Zwecke: Galerie, Stiftungssitz, Restaurant, Veranstaltungsort. Die denkmalbehördlich abgestimmte Sanierung und die EU-Kofinanzierung sind dokumentiert.
LAGE
Zentrales Krakau, eines der gefragtesten Wohnviertel der Stadt, umgeben von historischer Villenbebauung.
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